Risiko beim Schnarchen

Schnarchen ist ein weit verbreitetstes Phänomen, wobei es von vielen Betroffenen nicht wirklich ernst genommen wird. Die nächtliche Ruhestörung sollte allerdings nicht unterschätzt werden, denn Schnarchen birgt mehr oder weniger gefährliche Risiken. Zum einen wäre da die erhöhte Tagesmüdigkeit, die nach einer unruhigen Nacht zu einem ernsthaften Risiko wird. Auf dem Weg zur Arbeit kann einem unausgeschlafenem Verkehrsteilnehmer dies zum Verhängnis werden, aber auch im Beruf selbst kann Unaufmerksamkeit negative Folgen nach sich ziehen. Allein für das persönliche Wohlbefinden und die Sicherheit sollte man also schon versuchen das Schnarchen zu verhindern.
ERHÖHTES SCHLAGANFALL-RISIKO DURCH SCHNARCHEN

Schnarchen kann zu einem echten Risiko für die Gesundheit werden. Wie australische Forscher in einer Studie feststellten, sind Schnarcher in erhöhtem Maße anfällig für Schlaganfälle. Zusammen mit ihren Kollegen fand Wissenschaftlerin Sharon Lee heraus, dass 64 Prozent der Probanden, bei denen ein starkes Schnarchen diagnostiziert wurde, unter erheblichen Gefäßverängeungen. Dadurch kann eine ausreichende Versorgung des Gehirns nicht mehr garantiert werden, das Risiko für einen Hirninfarkt steigt. Auch bei leichten und mittleren Schnarchen stellte man bei jeweils 20 und 32 Prozent eine Verkalkung der Arterien fest. Abschließend empfehlen die Forscher, dass Personen, die unter starkem Schnarchen leiden, “alle Risikofaktoren für einen Hirninfarkt” kontrollieren lassen.